16.12.2017: Neuer Waffelrekord

Weihnachtsbaumkauf in der Försterei und Waffelessen am Stand des Vereins Pro Niendorfer Gehege - diese Kombination bewies sich auch in diesem Jahr wieder als sehr attraktiv und erfolgreich.

Am Sonnabend, den 16.12.2017 waren der Vorstand von Pro Niendorfer Gehege e. V. und einige besonders aktive Vereinsmitglieder fast sieben Stunden im Einsatz. Die Bilanz: Viele erfreuliche Gespräche mit Besuchern und potentiellen neuen Mitgliedern und ein neuer Waffel-Rekord.

Gut 600 leckere Waffeln wurden vernascht und die Vereinskasse mit Spenden bedacht. Deshalb geht ein großer Dank an die Teigspender, die Bäckereien Hönig und Kolls sowie die Konditorei Horn - und neu dabei - an das Waldcafé Corell.

 

 

Fotos: Sven Wurster

 


 

Auf historischen Wegen durch das Niendorfer Gehege (17.04.2016)

Aller guten Dinge sind... 6! Zum sechsten Sonntagsspaziergang durch das Niendorfer Gehege unter dem Motto "Auf historischen Wegen" von Forum Kollau und Pro Niendorfer Gehege fanden sich wieder rund 90 TeilnehmerInnen ein, um mit Vorstandsmitglied und Garten- und Landschaftsarchitekt Herwyn Ehlers, Ehrenmitglied und Gehegekenner Hans-Joachim Jürs und Gehege-Förster Sven Wurster auf historischen Wegen das Niendorfer Gehege zu erkunden. 

Da jede Führung durch das Niendorfer Gehege immer Schwerpunkte hat, wurde bei diesem Rundgang das Wildgehege (Nr. 4) und die Mutzenbecher-Villa (Nr. 5) ausgelassen. Statt dessen legten Herwyn Ehlers und Hans-Joachim Jürs die Schwerpunkte auf den Berenberg-Gossler-Gedenkort (Nr. 2), die Mercksche Steingrotte (Nr. 6) und die Villa Brettschneider (Nr. 8) samt Nachbar-Jagdhaus Bolten (Nr. 9). Förster Sven Wurster erläuterte am Spielplatz (Nr. 3) den Bau des neuen Unterstandes und im Wald zahlreiche forstwirtschaftliche Themen, wie z. B. die Zusammensetzung des Baumbestandes im Niendorfer Gehege und die "Kommunikation" der Bäume untereinander. Zum Abschluss des Rundgangs führte Herwyn Ehlers durch die Gartenanlage Elim (Nr. 10) und erläuterte den TeilnehmerInnen eindrucksvoll die Geschichte der Anlage und deren Beplanzung.

 

Fotos: Axel Thiemann / Karte: Klaus-Peter Heße (Forum Kollau e.V.)

 


 

Sonntagsspaziergang durch das Niendorfer Gehege (29.09.2015)

Zum nunmehr fünften Mal fand am Sonntag, den 29. September 2015, in Zusammenarbeit mit dem Verein Forum Kollau e.V. unser beliebter Rundgang durch das Niendorfer Gehege statt.

Mit dem Schnelsener Architekten, Niendorf-Kenner und Ehrenmitglied unseres Vereins Hans-Joachim Jürs, unserem 2. Vorsitzenden und Garten- und Landschaftsarchitekten Herwyn Ehlers und unserem Gehege-Förster Sven Wurster (und herrlich sonnigem Spätsommerwetter) fanden sich rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine interessante Führung durch das Niendorfer Gehege am Spielplatz Bondenwald ein. 

Insgesamt besuchten wir zehn sehenswerte Stationen im Niendorfer Gehege (s. Karte). Hans-Joachim Jürs und Herwyn Ehlers erläuterten die Geschichte des Geheges und der Gebäude, während Förster Sven Wurster anschaulich und unterhaltsam über forstwirtschaftliche Themen berichtete.

Vom Waldspielplatz Bondenwald (1) ging es zunächst zum Fachwerkhaus des Viehkommissionärs Bolten (2), vorbei an der Brettschneider Villa (3) und der Merckschen Villa (4, den meisten heute besser bekannt als ehem. Wohnsitz der Familie von Til Schweiger). Die Findlinge (6), das Damwild-Gehege (7), das Gelände der Försterei (8) sowie das Verlobungshaus (9, auch bekannt als Forsthaus) und die Mutzenbecher Villa (10) durften natürlich nicht fehlen.

Einen ausführlichen Bericht des Spaziergangs finden Sie auf den Seiten des Vereins Forum Kollau e.V.

 

 

Fotos: Axel Thiemann / Karte: Joerg Kilian (Forum Kollau e.V.)

 


 

Auf historischen Wegen durch das Niendorfer Gehege (19.04.2015)

Trotz - oder gerade wegen - des schönen sonnigen Frühlingswetters fanden sich am 19.04.2015 knapp 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu unserer beliebten Führung durch das Niendorfer Gehege ein, die inzwischen schon zum vierten Mal in Zusammenarbeit mit dem Verein Forum Kollau angeboten wurde.

Vorstandsmitglied und Garten- und Landschaftsarchitekt Herwyn Ehlers und Gehege-Förster Sven Wurster gestalteten wieder eine interessante Tour durch das Niendorfer Gehege. Vorbei am ehemaligen Standort der Villa der Familie Berenberg-Gossler, wo zurzeit ein Denkmal entsteht, ging es, nicht ohne zwischendurch einige Fakten zum Zustand des Waldes und der Forstarbeit zu hören, zum Spielplatz am Bondenwald, wo Sven Wurster Details zum Bau des im letzten Herbst fertiggestellten Unterstands berichtete.

Vorbei an dem jetzt von Pfadfinderinnen genutzten ehemaligen Arbeiterhaus der Merck-Villa spazierten die Teilnehmer durch den Wald zum sogenannten "Jagdschloss", der ehemaligen Brettschneider-Villa. Hier bestand wieder Gelegenheit, einen Blick in das originalgetreu restaurierte Treppenhaus zu werfen.

Eine weitere Besonderheit des Spaziergangs war die Möglichkeit, das neben der Brettschneider-Villa gelegene Reetdachhaus (Niendorfer Gehege 32), das aktuell nicht vermietet ist, zu besichtigen. 1875 baute sich der Viehkommissionär Claus Bolten dieses großzügige Fachwerkhaus mit Reetdach im Stil eines niedersächsischen Bauernhauses, das immer als Einfamilienhaus genutzt wurde.

Herwyn Ehlers erläuterte eindrucksvoll und unter Zuhilfenahme von Karten, wie sich das Gelände des Niendorfer Geheges im Laufe der Zeit verändert hat: Unser heutiger "Stadtwald" ist einst aus mehreren kleinen Wäldern und vor allem aus sechs großen Parkanlagen entstanden, die mit den dazugehörigen Villen und Landsitzen von betuchten Hamburger Kaufleuten gegen Ende des 19. Jahrhunderts bebaut wurden.

Im Elim-Park, der nach den Plänen des Gartenarchitekten Erwin Barth angelegt wurde, genossen die Führungsteilnehmerinnen und Teilnehmer abschließend den Blick auf den alten Baumbestand, Buschwindröschen,Gedenkemein und anderen Frühlingspflanzen, deren Namen und Wuchseigenschaften Experte Herwyn Ehlers anschaulich erklärte.


 

 

Fotos: Axel Thiemann

 


 

Führung durch das historische Niendorfer Gehege (28.09.2014)

Am 28.09.2014 fanden sich an der Niendorfer Kirche rund 100 Interessierte zu unserem historischen Sonntagspaziergang durch das Niendorfer Gehege ein, den wir nunmehr zum dritten Mal in Zusammenarbeit mit dem Verein Forum Kollau angeboten haben.

Mit unseren Vorstandsmitgliedern Hans-Joachim Jürs und Herwyn Ehlers sowie unserem Förster Sven Wurster ging es zunächst zum ehemaligen Standort der Villa der Familie Berenberg-Gossler. Hier erläuterte Herwyn Ehlers eindrucksvoll und unter Zuhilfenahme von Karten, wie sich das Gelände des Niendorfer Geheges im Laufe der Zeit verändert hat.

Weiter ging es, vorbei an einem der drei Esskastanienbäume im Niendorfer Gehege, zum Spielplatz am Bondenwald, wo Sven Wurster über den Bau des neuen Unterstands berichtete. Aufgrund der Gruppengröße teilten sich die Teilnehmer hier in zwei Gruppen auf: Mit Herwyn Ehlers ging es zunächst zum Elim-Park, die andere Gruppen unter sachkundiger Führung durch Hans-Joachim Jürs und Sven Wurster kürzten etwas ab und wanderten gleich zum sogenannten "Jagdschloss", der ehemaligen Brettschneider-Villa. Hier hatten die Teilnehmer der Veranstaltung die seltene Gelegenheit, einen Blick in das originalgetreu restaurierte Treppenhaus zu werfen.

Vorbei an der Merckschen Villa erfuhren die Teilnehmer dann, dass die sog. "Grotte", eine Ansammlung von Findlingen mitten im Wald, 1905 von Herrn Merck dort in Sichtweite von seiner Villa angelegt wurde. Der größte Stein wurde beim Bau des Hotels Atlantik gefunden und nach Niendorf transportiert.

An der Mutzenbecher-Villa erläuterten Herwyn Ehlers, Hans-Joachim Jürs und die beiden Hauptinitatoren für den Erhalt und die zukünftige Nutzung, Andreas Reichel und Gerd Knop, das zukünftige Nutzungskonzept der Villa. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, sich in der Villa umzusehen, wovon auch zahlreich Gebrauch gemacht wurde.

Weiter ging es dann zum sog. "Verlobungshaus" der Familie Mutzenbecher. Dieses Gebäude war früher Sitz des Försters und wurde dann an die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald vermietet. Herwyn Ehlers berichtete über die Geschichte des Gebäudes und die aktuelle Situation des "Forsthauses".

Von der einst prächtigen Villa Hachfeld ist heute nichts mehr zu sehen.

Am Lokstedter Holt erläuterte Herwyn Ehlers den Teilnehmern die Fortschritte bei der Renaturierung des Geländes des ehemaligen Bauhofs und berichtete über die Baumschnittpläne des Flughafens.

 

Nach rund drei bzw. dreieinhalb Stunden endete der Wald"spaziergang" wiederum an der Niendorfer Kirche.

 

Fotos: Axel Thiemann

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