Unser Verein Pro Niendorfer Gehege e. V. wurde 2011 gegründet. Unmittelbar zuvor konnte eine Gruppe aktiver Gehegeschützer eine überdimensionierte Bebauung mitten im Niendorfer Gehege, das geplante „Haus des Waldes“ verhindern.

Aber die Geschichte unseres Vereins beginnt eigentlich viel früher… 1972 gründeten unsere Ehrenmitglieder, Dr. Lucian Neitzel und Hans-Joachim Jürs quasi einen „Vorgängerverein“, der sich im Niendorfer Gehege für den Erhalt der offenen Wiesenlandschaft der Feldmark einsetzte: In Höhe des späteren Waldcafés Corell sollten 80 Kleingärten mit 60 Stellplätzen entstehen. Das war die erste „grüne“ Bewegung in Hamburg, lange vor der Gründung einer grünen Partei.

23. August 2011
Gründungsversammlung in der Aula der Anna-Warburg-Schule in Hamburg-Niendorf
Das Niendorfer Wochenblatt berichtete dazu: „99 Gehegefreunde waren bei der Gründung dabei“ und zu den Hintergründen der Vereinsgründung unter dem Titel „Die Gehege-Schützer“

23. September 2016
Jubiläumsfest: 5 Jahre Pro Niendorfer Gehege e.V.
Unser Verein wurde 5 Jahre alt – wir meinten: Grund zum Feiern!
Anläßlich des 5jährigen Vereinsjubiläums feierten mehr als 50 Mitglieder, zahlreiche Interessierte und die Mitglieder des Vorstands auf dem Betriebshof der Försterei.

Das Wetter spielte mit – bei herbstlichem Sonnenschein informierte die Vorsitzende des Vereins, Susanne Egbers, die Anwesenden über die Höhepunkte des Erreichten der letzten fünf Jahre, bedankte sich bei den Unterstützern und Mit-Akteuren und sprach aktuelle Themen rund um das Niendorfer Gehege an. Hierbei ging es zum Beispiel um den Bau eines Regenrückhaltebeckens im Bereich der Eidelstedter Feldmark und Versuche, Teile der Feldmark für den Wohnungsbau bzw. die Unterbringung von Geflüchteten zu nutzen.

Das „Bläsercorps Hamburg Niendorf“ unterhielt die Gäste mit stimmungsvoller Jagdhorn-Blasmusik. Bei Wildbratwurst, Laugenbrezeln und Getränken fanden viele gute Gespräche und ein reger Austausch unter den Anwesenden statt.

Das Niendorfer Wochenblatt berichtete dazu: „Schützer und Wächter“

 

(Fotos: W. Hertwig)